Studium/Beruf

Studium

Nachdem ich das Abitur geschrieben und Zivildienst abgeleistet hatte, habe ich mich entschieden, ein Informatikstudium aufzunehmen. Ich stand vor der Wahl zwischen einem Studium an der TU München oder an der FH München. Ich habe mich dann für die Fachhochschule entschieden, weil das Studium dort praxisbezogener ist und mit zwei Praxissemestern auch bereits konkrete Erfahrungen in Betrieben gesammelt werden können.

Das Informatikstudium an der FH fordert im Grundstudium besonders in Algebra und Physik einiges an Wissen. Ansonsten sind die Klausuren nach dem zweiten Semester ohne größere Schwierigkeiten zu bestehen. Für das Hauptstudium muß man sich entscheiden zwischen Infomatik in der Technik und Informatik in der Wirtschaft. Ich habe mich für Informatik in der Wirtschaft entschieden, weil ich von Anfang an mehr Interesse am Einsatz und der Software-Entwicklung von DV-Systemen im wirtschaftlichen Bereich hatte als mich mit Hardwareproblemen herumzuschalgen. Mit Wahlpflichtfächern kann man dann noch verschiedene interessante Vorlesungen belegen und so ein ganz gutes Studiumprogramm zusammenstellen. Im Januar 1996 habe ich mein Studium dann als Diplom-Informatiker(FH) abgeschlossen.

Die Diplomarbeit ging über eine Anzeigensteuerung im öffentlichen Personenahverkehr. Hierbei wurde ein Protokoll erstellt, das den Datenaustausch zwischen einer Anzeigetafel auf einem Busbahnhof und einem Steuerrechner. Zusätzlich wurde auch noch der Datenautausch mit dem TC57-Protokoll implementiert, das im Verkehrsbereich vorgeschrieben ist.

Mein erstes Praxissemester absolvierte ich bei der Bayerischen Vereinsbank im Bereich Electronic Banking, das zweite Praxissemester bei der Firma GSE, bei der ich auch die Diplomarbeit gemacht habe.


Beruf

Nach dem Studium blieb ich gleich bei der Firma GSE und war dort im Bereich “Verkehr” tätig. Von 1996 bis 1998 war ich hier als Software-Entwickler in München angestellt. Die Firma ist im Bereich der Verkehrsleitsysteme tätig (z.B. A99). Meine Aufgaben waren die Mitarbeit in einem Projekt, das Daten, die von einer Verkehrsbeeinflußungsanlage erstellt werden, sammelt, archiviert und darüber Auswertungen macht. Ich leitete das Projekt “DOPING” (Datenverwaltungssystem zur Anlagenoptimierung) in Rheinland-Pfalz, führte Schulungen durch und war in der Anwendungsentwicklung und Dokumentation mittels V-Modell tätig. Ein besonderes Anliegen ist mir das relationale Datenbanksystem ORACLE, das für die Datenhaltung verwendet wird. Als Programmiersprachen setzten wir C, C++, Perl, PL/SQL, Pro*C und Access-Basic ein. Ende 1998 ging die GSE in Konkurs und ich musste mir eine neue Beschäftigung suchen. Ich wollte vor allem im ORACLE-Umfeld tätig bleiben.

Ich bin schließlich bei der Firma Finanz Informatik  (ehem. IZB SOFT, ehem. Sparkassen Informatik) am Standort München gelandet. Die Finanz Informatik  ist das Softwarehaus der meisten duetschen Sparkassen und entwickelt und betreut Anwendungen für die Sparkassen. Ich bin dort im  Bereich OSPlus Datenbanken tätig. Meine Aufgaben liegen vor allem in der Betreuung, Installation und Administration von ORACLE unter UNIX (Solaris, AIX, Linux) sowie in der Projektleitung und Koordination.

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